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Hier findet Ihr Artikel rund um die Konstanzer Fasnacht und die Piraten AG.

 

Beste Stimmung beim Umzug von 4200 Narren durch die Konstanzer Innenstadt: Bei kräftigen Plusgraden verfolgten rund 20 000 bunt verkleidete Besucher das tolle Treiben. Einen kleinen Schreckmoment gab es gegen 14 Uhr, als die Feuerwehr hinter den Zuschauerreihen am Stephansplatz an die Stephanskirche fuhr. Der Feuermelder dort hatte angeschlagen, vermutlich ausgelöst durch Rauch, den einige Gruppen beim Umzug machten. Ordner und Organisatoren vergewisserten sich per Funk, dass sie den Umzug erst einmal weiter laufen lassen konnten. Wenig später kam die Nachricht: Es war ein Fehlalarm. Die Feuerwehr rückte wieder ab und einige der Hästräger steckten den Einsatkräften noch Süßigkeiten zu.

 

Zu den besonders bestaunten Gruppen gehörten die Geister, Hexen und Dämonen vom Mutesheer im Schwarzwald. Teile der Gruppe formierte sich zum menschlichen Turm, andere nahmen Anlauf und schlitterten auf Knien, die mit Metallschoner geschützt waren, quer über den Asphalt. Die Zuschauer begrüßten die Narren mit fröhlichen Ho-Narro-Rufen und reagierten auf einzelne Figuren mit Witz. Als beispielsweise die Hailfinger Schnattergees auf die Marktstätte marschierten, stimmten einige gleich die Liedzeile "ein weißer Schwan" aus der Fischerin am Bodensee an. Voll im Einsatz beim großen Umzug waren auch Menschen wie Stephanie Harttung von der Narrengesellschaft Niederburg. Sie gehörte zu den Helfern am Eingang. Über Fasnacht gibt es für sie fast jeden Tag Helfer-Einsätze. "Es ist ein Geben und ein Nehmen. Es funktioniert nur, wenn alle zusammenarbeiten", sagt die Frau, die seit vielen Jahren aktiv dabei ist.

Für Helfer wie Zuschauer zählt der Umzug zu einem der wichtigen Treffpunkte im Jahr. "Das gehört als Konstanzer dazu. Das muss so sein", sagt Erika Schelle, warum sie immer zum großen Umzug geht. Axel Zunker und Stefan Bröker, die Cheforganisatoren des Umzugs, blickten zufrieden auf den bunten Zug durch die Innenstadt: "Die Zuschauer haben toll mitgemacht", sagt Zunker. "Alle waren super drauf", sagt Bröker. Die Polizei meldete keine Zwischenfälle. Sie vermerkte nur, dass der Umzug, wie angekündigt, tatsächlich pünktlich nach drei Stunden beendet war.

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